Der ausführliche Canon EOS 600D Testbericht

Die digitale Spiegelreflexkamera Canon EOS 600D tritt die Nachfolge der EOS 550D an. Der neue Klapp- und Schwenkbildschirm, sowie die vielen technischen Ausstattung deuten auf eine spitzen Kamera zu bezahlbaren Preisen hin. Was dahinter steckt und ob sich der Kauf einer Canon EOS 600D lohnt, soll dieser Testbericht zeigen.

Design der Conan EOS 600D

Wer die EOS 600D zum aller ersten Mal betrachtet, dem kommt diese Spiegelreflexkamera recht bekannt vor. Das liegt daran, dass die 600D ihrer kleinen Schwester der Canon EOS 550D sehr ähnelt. Zum Vorgängermodell ist die Canon EOS 600D gerade mal 40 Gramm schwerer und etwas größer. Der Grund hierfür ist sicherlich der 3,0-Zoll Klapp- und Schwenkmonitor.

Trotz ihrem Kunststoffgehäuse fühlt sich die Kamera sehr robust an und liegt gut in der Hand. Besonders der gummierte Handgriff sorgt für ein gutes und sicheres Gefühl beim einhändigen Fotografieren.

Wie bei allen guten Kameras üblich, befindet sich auf der Unterseite des Gehäuses ein Metallstativgewinde. Wichtig ist, dass das Akkufach zumindest für kleine Stativwechselplatten weit genug entfernt ist, so dass ein einfaches Wechseln der Akkus trotz Stativ jederzeit möglich ist. Und genau das ist sehr bei der Canon EOS 600D sehr wichtig, da der Lithium-Ionen Akku gemäß CIPA-Standard gerade mal für das Minimum an Aufnahmen reicht. Nach etwa 440 Aufnahmen ist Schluss, was für eine DSLR nicht wirklich viel ist.

Auf der rechten Gehäuseseite befindet sich das Speicherkartenfach, welches jederzeit den Zugriff auf eine SD-, SDHC- oder SDXC-Karte erlaubt. Die linke Kameraseite hält zwei Gummiklappen bereit, hinter denen sich die Anschlüsse für Fernauslöser, Stereomikrofon, HDMI sowie die kombinierte USB-AV-Buchse befinden. Damit bietet die Canon EOS 600D alles, was das Fotografenherz begehrt.

Highlight der EOS600D ist der 3 Zoll große Monitor, das entspricht 7,5 cm Bilddiagonale, der darüber hinaus noch klapp- und schwenkbar ist und so das Filmen und Fotografieren deutlich erleichtert.

Canon EOS 600D Test
Ausstattung der Conan EOS 600D

Bei der Ausstattung gibt sich die EOS 600D keine Blöße und wartet mich deutlich mehr Funktionen auf, als man erwarten könnte. Neben den Standard-Funktionen, wie manuelle Belichtung, Spiegelvorauslösung und Abblendfunktion, sind diverse Motivprogramme an Board. Diese sorgen dafür, dass man sich nicht mit der technischen Seite des Fotografierens auseinandersetzen muss und sich so voll und ganz auf das Festhalten der Motive konzentrieren kann. Gerade für Hobbyfotografen ist diese Funktion ein Segen.

Besonders hervorzuheben ist A-DEP, das Canon-typische Programm für die Tiefenschärfe, welches dafür sorgt, dass ein möglichst großer Bereich des Motivs scharf abgebildet wird.

Natürlich darf auch bei einer Conan EOS 600D der Videomodus nicht fehlen. Im EOS 600D Test konnte uns besonders die FullHD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) überzeugen. Gerade in der HD-Auflösung 1.280 x 720 Pixeln werden 50 Bilder pro Sekunde festgehalten, was eine perfekte Slow-Motion-Aufnahme ermöglicht. Dagegen konnte das integrierte Mikrofon nicht überzeugen. Doch wie weiter oben schon erwähnt, besitzt die EOS 600D einen externen Stereomikrofonzugang, so dass man doch noch eine vernünftige Tonqualität erreicht.

Für wen eignet sich die Canon EOS 600D?

Die digitale Spiegelreflexkamera EOS600D von Canon eignet sich für alle ambitionierten Fotografen, egal ob Profi- oder Hobbybereich, die großen Wert auf hervorragende Bildqualität und eine einfache Bedienung legen.

Besonders Anfängern wird das Fotografieren, dank der vielen Automatik-Funktionen, erleichtert. Die „Scene Intelligent Automatik“ stellt dabei selbständig und abhängig vom Motiv alle notwendigen Einstellungen ein und schärft auf Wunsch sogar nach.

Fazit:

Die EOS 600D konnte im Test durchaus überzeugen. Canon setzt bei der EOS 600D auf bewährte Technik, die aber nochmals verbessert wurde. Dank des Schwenkdisplay werden das Fotografieren und die Videoaufnahme erleichtert, wobei die besonderen Stärken dieser Spiegelreflexkamera gerade im Live-View-Modus hervortraten. Alle Fotografen, die den Einstieg in die DSLR-Mittelklasse, liegen mit der Canon EOS 600D genau richtig.

Canon EOS 600D Test

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Die besten Bilder einfangen – mit der optimalen Ausrüstung

Um eindrucksvolle Landschaftsfotos zu erhalten ist neben dem Gespür für den richtigen Moment sowie der Geduld und der Bereitschaft, auch unangenehme Positionen zu wählen, um ein bestimmtes Bild einzufangen, auch die angemessene Ausstattung wichtig. Gerade bei der Landschaftsfotografie empfehlen sich robuste Ausrüstungsgegenstände, um die teure Technik zu schützen.

Die Auswahlmöglichkeiten beginnen schon bei der verwendeten Technik der Kamera – viele Fotografen schwören weiterhin auf analoge Spiegelreflexkameras, wobei die Vorteile digitaler Systeme mittlerweile beachtlich sind. So können auf qualitativ hochwertigen Displays die Ergebnisse direkt begutachtet werden. Auch die Möglichkeit zur digitalen Weiterverarbeitung ist bei digitalen Spiegelreflexkameras, wie beispielsweise der Canon EOS 600 D, ohne Umwege und damit ohne Qualitätsverlust gegeben. Die Anschaffungskosten einer Spiegelreflexkamera sind zwar weiterhin hoch, allerdings sind Einsteigermodelle auch schon für den kleinen Geldbeutel zu erhalten. Sollte die Wahl auf eine Kompaktkamera fallen, so ist beim Kauf auf die Güte der verwendeten optischen Gläser zu achten – auch sind Kameras mit Weitwinkelobjektiv grundsätzlich zu bevorzugen.

Auch der Kauf teurer Filme, sowie das nötige Einlegen dieser, entfällt bei digitalen Systemen. An die Stelle der Filme tritt ein digitales Speichermedium, welches auch hochauflösende Bilder problemlos speichern kann. Zudem empfiehlt sich die Anschaffung eines größeren Speichermediums, beispielsweise in Form einer externen Festplatte.

Wer gerne Landschaftsbilder aufnimmt, sollte zudem über die Anschaffung weiterer  Objektive nachdenken: Superweitwinkelobjektive lassen tolle Landschaftsfotografien entstehen. Wer zudem gerne kleine Tiere fotografiert, dem sei an dieser Stelle ein Makroobjektiv empfohlen.

Auch die Wahl des richtigen Statives muss mit Bedacht getroffen werden. Günstige Angebote müssen nicht per Definition minderwertig sein – dennoch sollte man auf Stabilität und Gewicht achten, denn die Kombination dieser Aspekte macht ein Stativ erst gut. Ein zu schweres, dafür günstiges Stativ lässt die Lust an der Fotografie schnell vergehen.

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